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Umweltausschuss verschärft THG Quote ab 2027
Umweltausschuss verschärft THG Quote ab 2027
Hamburg, 22 April (Argus) — Die Beschlussempfehlung des Umweltausschusses des Bundestages, welche noch angenommen werden muss, spricht sich unter anderem für höhere Quotenziele aus. Darüber hinaus empfiehlt sie die Ausweitung der Anrechenbarkeit, Anpassungen an der Obergrenze für Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen sowie mehrere neue Regelungen zur Anrechnung von elektrischem Strom und sogenannten RFNBOs, also E-Fuels und Wasserstoff. Die Beschlussempfehlung dient als Grundlage für die abschließende zweite und dritte Lesung des Gesetzesentwurf im Bundestag am 23. April sowie die finale Abstimmung in derselben Sitzung. Argus liegt bisher nur die interne Beschlussempfehlung vor, welche jedoch bereits länger existiert und auch vielen Marktteilnehmern vorliegt. Es ist möglich, dass weitere Änderungen vorgenommen werden, bevor sie an den Bundestag geht. Kernpunkt ist ein ambitionierterer Anstieg der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ab 2027. Während der Regierungsentwurf eine Fortschreibung der THG-Quote bis 2040 auf eine Quote von 59 % vorsah, empfiehlt der Ausschuss nun 65 %. In 2027 soll die THG-Quote bereits auf 17,5 % steigen statt auf 16 % wie im letzten Entwurf geplant (siehe Tabelle). Zuletzt hatten sich mehrere Kraftstoffverbände für diese Anhebung der THG-Quote in 2027 ausgesprochen. Damit sollen hohe Überträge aus den Jahren 2024 bis 2026 kontrolliert abgebaut und die Nachfrage nach erneuerbaren Kraftstoffen stabilisiert werden. Erstmals sollen darüber hinaus auch tierische Fette der Kategorie 3 auf die THG-Quote anrechenbar sein. Ihr Anteil wird jedoch auf 0,3 % des Energiebedarfs im Verkehr begrenzt, was Marktteilnehmern zufolge etwa 150 kt entspricht. Damit entsteht ein begrenztes zusätzliches Angebot, insbesondere für HVO und FAME, ohne einen freien Hochlauf dieser Rohstoffkategorie zu ermöglichen. Angepasst wurde zudem die Unterquote für Biokraftstoffe aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen. Diese sinkt 2028 zunächst auf 4,6 % und steigt anschließend bis 2033 schrittweise auf 5,8 %. Hintergrund ist der erwartete Rückgang des Energiebedarfs im Verkehr durch Elektrifizierung, der ohne Anpassung zu einem deutlichen Absinken der absoluten Mengen geführt hätte. Dies hatten zuletzt im Oktober mehrere Verbände aus der Biokraftstoffbranche gefordert. Biokraftstoffe aus Rohstoffen mit hohem Risiko indirekter Landnutzung bleiben von der Anrechnung ausgeschlossen. Neue EU-Einstufungen greifen jedoch erst ab dem folgenden Verpflichtungsjahr, bereits in Verkehr gebrachte Mengen verlieren ihre Anrechenbarkeit nicht rückwirkend. Erweiterte Anrechnungsvorgaben für Stromquellen Der Ausschuss schlägt außerdem Änderungen bei der Stromanrechnung vor. Elektrischer Strom soll bis einschließlich 2024 mit dem Faktor 3 angerechnet werden, ab 2035 mit Faktor 2 und ab 2036 mit Faktor 1. Der vorige Entwurf sah eine Absenkung des Multiplikators in vier Schritten statt zwei vor, startete mit der Absenkung allerdings früher mit einem Multiplikator von 2,5 in 2032. Abweichend hiervon soll die die Elektrifizierung von schweren Fahrzeugen wie Bussen und Lastkraftwagen unterstützt werden, indem für diese ein höherer Multiplikator gilt. Dieser wird ab 2027 den Faktor 4 haben und dann in sechs Schritten bis 2040 auf den Faktor 1 langsam abgesenkt. Außerdem wird die Stromanrechnung bei der THG-Quote erweitert. Neben Wind- und Solarstrom wird ab 2028 auch Strom aus Biomasse, Deponie-, Klär- und Biogas anerkannt — auch bei Zwischenspeicherung. Auch dieser Punkt wurde in der Vergangenheit von Verbänden gewünscht und könnte eine Perspektive für den Weiterbetreib von EEG-Biogasanlagen bieten. Dies bedeutet, dass durch Biogasstrom in Ladesäulen in Zukunft auch THG-Zertifikate generiert werden können. Neu ist zudem die Verankerung von biogenem Wasserstoff als Erfüllungsoption. Dieser kann künftig zweifach auf die THG Quote angerechnet werden und ist nicht nur im Verkehr, sondern auch in Raffinerien, etwa für Co-Processing-Prozesse, zulässig. Die Nutzung von biogenem Wasserstoff war zuletzt ein Streitthema zwischen CDU und SPD, weshalb die Lesungen des Entwurfes auch ursprünglich verschoben wurden. Zuletzt wurde auch die Unterquote für RFNBOs angepasst. Diese soll ab 2030 stärker ansteigen und bis 2040 10 % erreichen. Von Svea Winter Verpflichtungsjahr Entwurf 11.02. Beschlussempfehlung 22.04. 2026 12% 12% 2027 16% 17,5% 2028 18% 19,5% 2029 21% 22,5% 2030 25% 26,5% 2031 28,5% 30% 2032 21,5% 33% 2033 33% 36% 2034 35% 38% 2035 36% 41% 2036 40,5% 46% 2037 45% 51% 2038 49% 56% 2039 54% 61% 2040 59% 65% Senden Sie Kommentare und fordern Sie weitere Informationen an feedback@argusmedia.com Copyright © 2026. Argus Media group . Alle Rechte vorbehalten.
HVO: Temporäre Energiesteuersenkung geplant
HVO: Temporäre Energiesteuersenkung geplant
Hamburg, 22 April (Argus) — Der aktuelle Gesetzesentwurf zur vorübergehenden Energiesteuersenkung umfasst neben fossilen Kraftstoffen auch HVO. Inverkehrbringer von HVO planen somit die Absenkung der Energiesteuer nach Inkrafttreten des Gesetzes an Endkunden weiterzugeben. Im Markt besteht jedoch weiterhin Unsicherheit über die praktische Umsetzung, da Inverkehrbringer auf eine formelle Bestätigung der zuständigen Hauptzollämter warten. Im HVO-Markt herrschte zuletzt Uneinigkeit darüber, ob die von der Bundesregierung geplante Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe um 14,04 €/100l auch für HVO gilt. Mehrere Marktteilnehmer gaben gegenüber Argus an, dass sie zunächst davon ausgehen, dass die Maßnahme ausschließlich auf eine Entlastung der Grundversorgung mit konventionellen Kraftstoffen abziele und somit nicht auf HVO zutreffe. Im Entwurf des entsprechenden Gesetzes ist jedoch unter anderem von Gasölen der Unterpositionen 2710 19 43 die Rede, womit neben konventionellem Dieselkraftstoff auch HVO steuerlich einbezogen wird. Dementsprechend würde die geplante Absenkung der Energiesteuer auch beim Inverkehrbringen von HVO zur Geltung kommen. Inverkehrbringer geben allerdings gegenüber Argus an, dass sie weiterhin auf die Bestätigung der jeweils regional zuständigen Hauptzollämter warten, bevor die Steuersenkung in der Preisgestaltung berücksichtigt werden kann. Bis dahin bestehe trotz der Formulierung im Gesetzesentwurf noch keine vollständige Rechtssicherheit über die steuerliche Behandlung von HVO. Würde HVO von der Steuersenkung ausgeschlossen werden, hätte dies nach Einschätzung von Marktteilnehmern wieder einen deutlichen Anstieg des Preisaufschlags gegenüber B7-Diesel zur Folge und würde die Nachfrage stark reduzieren. In den vergangenen Wochen kam es im Zuge des Iran-Kriegs zu einem Preisanstieg von konventionellem Diesel, wodurch der Aufschlag von HVO auf ein historisches Tief gesunken ist (siehe Grafik). Von Marcel Pott Preisaufschlag HVO zu B7-Bundesschnitt Senden Sie Kommentare und fordern Sie weitere Informationen an feedback@argusmedia.com Copyright © 2026. Argus Media group . Alle Rechte vorbehalten.
European HVO Class IV-II spread at an all-time high
European HVO Class IV-II spread at an all-time high
London, 22 April (Argus) — The northwest European HVO Class IV–II spread reached a record high of around $450/t on Tuesday, 21 April, up from $250/t a month prior, driven by scarce Class IV offers and growing expectations of compliance-driven demand. Hydrotreated vegetable oil (HVO) Class II is produced from used cooking oil (UCO), while Class IV is made from palm oil mill effluent (Pome). Under the EU Renewable Energy Directive (RED), the contribution of Class II — along with other biofuels made from Annex IX B feedstocks — is capped in meeting the transport renewable energy target, whereas Class IV is incentivised alongside biofuels made from Annex IX A feedstocks. Biofuels made from Annex IX feedstocks are double-counted toward mandate compliance in many member states. In practical terms, the spread widened because the Class IV premium to gasoil traded higher by $95/m³ on Tuesday's Argus Open Markets (AOM), while Class II only traded higher by $20/m³. Class IV firmed because of supply-side behaviour linked to regulatory expectations, with market participants attributing the move mainly to a scarcity of Class IV offers in the Amsterdam-Rotterdam-Antwerp (ARA) hub. Expectations that the Netherlands and Germany will abolish double-counting of Annex IX feedstocks from 2026 are likely to significantly boost HVO demand this year. As higher absolute amounts of biofuel would be required to meet greenhouse gas (GHG) reduction quotas, demand for drop-in fuels such as HVO is likely to rise. Those expectations strengthened following legislative developments in Germany and the Netherlands on Tuesday. The countries are among Europe's largest biofuels consumers. In Germany, implementation of the updated Renewable Energy Directive (RED III) has been added to the parliamentary agenda on Thursday , while in the Netherlands legislation amending the Environmental Management Act and the Excise Duty Act has been ratified . Both countries — along with France, Italy and Spain — missed the 21 May 2025 RED III implementation deadline . This had raised questions about whether higher RED III targets and the removal of double-counting would apply retroactively from 1 January 2026. Most market participants now expect the changes to proceed. In parallel, use of Pome in Germany had been under question, but it is now likely to be allowed for quota generation this year, with a ban anticipated from 2027. With UCO-based HVO capped, traders said demand could increasingly shift toward advanced grades such as Class IV, leaving scope for further widening in the Class IV–II spread. Beyond physical fundamentals, market structure may also be contributing to the spread widening. The Class IV increase follows last week's first trade in the Class IV paper contract. Historically, Class IV exposure has often been hedged using the Class II contract, according to participants, but traders said the newly-launched Class IV paper instrument could allow Class IV values to decouple more clearly from the Class II benchmark, supporting a wider spread. The third quarter Class IV/Class II spread traded at +$350/t ($2,060/t, $1,710/t) on 17 April, with post trade interest described as wide. Ice launched the Argus -settled contract on 7 April. Participants can trade the contract as an outright and as a differential to front-month gasoil. Additional support for Class IV could be coming from Indonesia, where the government said on Tuesday that fuel blenders will be required to submit plans for implementing a 50pc biodiesel–fossil diesel (B50) blending mandate from 1 July. Indonesia exports refined Pome oil to Europe and Asia-Pacific, although crude Pome exports have been restricted since January 2025 . The Argus Pome oil cif ARA price rose after the news, as Indonesia may re-direct more of its Pome supply toward its biodiesel production. By Evelina Lungu HVO Class IV-II spread $/t Send comments and request more information at feedback@argusmedia.com Copyright © 2026. Argus Media group . All rights reserved.
VLSFO premiums up in UAE's Fujairah as supply dwindles
VLSFO premiums up in UAE's Fujairah as supply dwindles
Dubai, 22 April (Argus) — Very-low-sulphur fuel oil (VLSFO) bunker premiums have surged this week in the UAE port of Fujairah as local producers grapple with an acute shortage of low-sulphur feedstock and blend components, and imports of bunker-grade fuel are cut off because of the ongoing US-Iran conflict. The Argus -assessed delivered bunker premium, priced against the Singapore VLSFO cargo price, rose to more than $50/t on 21 April, after averaging $15/t in the previous week. The conflict has almost completely severed the flow of all products imports from Mideast Gulf refineries because of separate blockades in the strait of Hormuz by Iran and the US, including from key VLSFO source, Kuwait's 615,000 b/d al-Zour refinery. Marlin Santorini , carrying 110,000t of VLSFO loaded from al-Zour, has been trapped in the Mideast Gulf since 28 February. The shortfall is being compounded by a broader inability to secure sufficient low-sulphur residual feedstock to sustain local production levels. Local producers, including trading firm Vitol's 100,000 b/d Fujairah refinery, previously sought low-sulphur residuals from as far as Brazil, to backfill the loss of Dar Blend crude — a medium sweet grade from South Sudan — following the UAE's decision to sever ties with Sudan last year. But with security threats and high war-risk insurance premiums keeping shipping companies away from the region, VLSFO supplies in Fujairah, the world's fourth-largest bunkering hub, have been running out, local traders said. Regular bunker customers have been refuelling elsewhere, and until now Fujairah suppliers have been able to cope with the diminished demand. "The fuel in storage tanks has been emptied into barges because of the security fears," a trader said. "And suppliers have been selling whatever was left on their barges since early March." A major supplier had just around 500t of VLSFO left on a barge, and others reported low or no spot availability. As barge stocks are dwindling and resupply options remain very limited, market participants expect the bullish sentiment to persist in the near term. By Elshan Aliyev Send comments and request more information at feedback@argusmedia.com Copyright © 2026. Argus Media group . All rights reserved.
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